Veröffentlicht am 11.01.2026
In einem erneut emotional geführten Derby behielten die Eisbären durch die Tore von Jannis Schlager (2), Moritz de Raaf (2), Nikolai Ovchinnikov (FL), Leon Bachstein und Carsten Haas erneut die Oberhand und konnten mit dem verdienten 7:2-Erfolg auch endlich den Heimfluch brechen.
Erstmals konnte Coach Peter Sinn das Line-Up komplett auffüllen und so die meiste Spielpraxis auf seine Schützlinge verteilen. Dabei profitierte er vom lang ersehnten Comeback von Moritz de Raaf, sowie dem ersten Einsatz dreier Förderlizenzspieler des Mannheimer ERC (neben Goalie Börngen), die Ihre Sache allesamt gut machten.
Wie im Hinspiel war auch das Rückspiel eine klare Angelegenheit. Mit dem ersten Powerplay gingen die Eisbären früh durch Schlager in Führung (6.) und bauten diese durch das erste Tore von Förderlizenzspieler Nicolai Ovchinnikov (12.) sowie Leon Bachstein (18.) auf 3:0 aus. Eine Slapstick-Einlage ermöglichte jedoch das späte 3:1 - bei dem Leon Börngen machtlos war.
Im zweiten Drittel ähnliche Verhältnisse. Haas (27.), Schlager (28.) und Combacker De Raaf (36.) steuerten erneut drei Treffer bei zum verdienten 6:1 Pausenstand.
Im letzten Drittel übernahmen dann die im 2. Abschnitt aufgekommenden Nickligkeiten Überhand und Eishockey geriet wieder einmal etwas zur Nebensache. Mit de Raafs zweitem Treffer (46.) sowie einem weiteren Geschenk an die Mad Dogs (54.) fielen die letzten beiden Treffer zum nie gefährdeten und in der Höhe verdienten 7:2 Heim-Derby-Sieg, der mit etwas mehr Stringenz auch noch höher hätte ausfallen können.
Für die Eisbären spielten:
T Börngen, Weidner (ab 41.)
V Hergenhahn, Sofian, Dries, S. Gerber, Jann, Fichter, Großmann, Bartholomä
S Bruno, Luo, L. Gerber, De Raaf, Ullrich, Weber, Ovchinnikov, Haas, Tutas, Schlager, Flach Bachstein